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Für die ersten Schritte in der Klink


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4 Antworten in diesem Thema

#1 Guest_Guest_*

Guest_Guest_*
  • Guests

Geschrieben 17 Oktober 2006 - 08:21

Hallo Leute,


ein kleiner Leitfaden für alle Kolleginnen und Kollegen, die neu im Klinkaußendienst arbeiten.



Blümchen hat hier mal die wichtigesten Fakten zusammengestellt ( was würden wir ohne unser Blümchen machen ? .... Schmeichel....)









Bei 95 % der Kliniken ist es so, daß hier alles nur mit Terminen geht!

Wenn man weiß, welche Abteilung für die Produkte wichtig sind, bitte immer zuerst einen Termin mit dem Chefarzt machen!

Auch nicht im Vorfeld die Oberärzte, die Stationsärzte oder Assistenten besuchen! Das wird in den meisten Fällen ohne das OK vom Chefarzt nicht sehr gerne gesehen!

In vielen Kliniken bekommt man beim persönlichen Gespräch mit der Chefarztsekretätin sehr viele Informationen. Man erfährt z.B., wer der leitende Oberarzt ist oder welcher Stationsarzt mit entscheiden kann. Wenn man höflich fragt, bekommt man oftmals eine Namensliste der Ärzte. Sehr hilfreich für die Adresseingabe in den Firmen-Laptop, weil hier auch die Vornamen und die jeweilige Stellung angegeben ist.

Ein wichtiger Schritt ist der Besuch in der Klinikapotheke, wenn es denn eine Vollapotheke gibt. Hier hat der Apotheker oftmals 1 Tag in der Woche " Sprechzeiten " für die Pharmaindustrie. Meistens werden aber auch in den großen Kliniken bei den Apothekern Termine vergeben.

Und sonst, sehr viel Pionierarbeit, wenn man das 1. Mal in der Klinik Besuche macht.

Je nach Abteilung sind die Besuchszeiten sehr unterschiedlich! Z.B. in Kinderkliniken oder den Ambulanzen kann man schon so gegen 11.00 Uhr erscheinen, in anderen Abteilungen erst ab 13.00 Uhr und die Termine sind teilweise erst am späten Nachmittag!



Grundsätzlich etwas zu den Kliniken


Welche Kliniken gibt es?



Kliniken mit Krankenhausvollapotheke

Kliniken mit Krankenhausvollapotheke und Versorgung anderer Krankenhäuser im Verbund


Kliniken mit Versorgungsapotheke

Universitätskliniken im Verbund

Überregionale Kliniken - ehemals Kreiskrankenhäuser

Städtische Kliniken mit Unicharakter


Maßgebliche Therapiegestalter:

Chefapotheker

Chef- bzw. Oberärzte der zuständigen Disziplinen

Bei den Terminen mit der Chefarztsekretärin sollte man gleich im Vorfeld eruieren, wer von den einzelnen Abteilungen für die AMK-Sitzung ( Arzneimittelkommission ) zuständig ist. Meistens ist das der Chefarztsekretärin bekannt und zu 90 % sagt sie es auch.

Bei der Chefarztsekretärin kann man auch erfragen, wie die Oberärzte zu erreichen sind:

ob in den jeweiligen Arzt- oder Diagnostikräumen

oder ob man sie über die Pforte anpiepen lassen soll

oder ob man Termine ausmachen muß - vielleicht auch per e-mail

Nicht zu unterschätzen für eine eventuelle Listung ist der Apotheker! In 99 % der Häuser hat der Apotheker bei der Auswahl gleichwertiger Produkte die freie Wahl der Firmen.

Hier sollte man den Jahresbedarf abfragen und wo der momentane Preis liegt

Unter welchen Vorraussetzungen wäre er bereit auf ein " neues Produkt " umzusteigen?

Wenn man dieses abgeklärt hat, erfolgt meistens ein schriftliches Angebot

Bei einem Klinikverbund, bei dem die angeschlossenen Häuser über eine Vollapotheke einkaufen, ist es wichtig zu erfragen, ob erst die AMK-Sitzung einer Änderung zustimmen muß, oder ob der Apotheker selbstständig wechseln kann.

Die Zahl der Krankenhäuser, die über einen Klinikverbund oder über eine Versorgungsapotheke einkaufen, nimmt zu.

Der Kostenfaktor spielt dabei eine große Rolle, da bei einer Vollapotheke die anfallenden Kosten auch voll von dem Träger aufgebracht werden müssen.

Bei Versorgungsapotheken muß der Einkäufer nicht zwingend ein Apotheker sein, der Einkauf könnte auch vom leitenden Apotheker einer öffentlichen, niedergelassenen Apotheke selbst getätigt werden.

Dann besteht noch die Möglichkeit des Einkaufs über:

Kaufleute

Einkauf über PKA

Einkauf über Betriebswirtschaftler

Diese tauschen bei Gleichwertigkeit nach Rücksprache mit dem verantwortlichen Apotheker selbst nach bestmöglicher Preisgestaltung aus.

Bei den Listungsmodalitäten muß abgeklärt werden:

Wer geht zur Sitzung?

Der Chef selbst? Der Oberarzt? Oder ein speziell Delegierter?

Wichtig ist, daß vorher einer der Beteiligten einen Antrag stellt, daß eine Umsetzung des Produktes als Punkt auf die AMK-Tagesordnung kommt.

Und dann kann man nur hoffen, daß alle Beteiligten der Aufnahme zustimmen und Keiner umfällt!





#2 Guest_Guest_*

Guest_Guest_*
  • Guests

Geschrieben 18 Oktober 2006 - 09:55

Wunderbar, lieber Bär,
ist alles wichtig und richtig!
Nur auf eines achten: bei der Preisfrage des Vergleichproduktes flunkern die Apo´s meist. Bei der Megenbestellung p.a. sind se schon ehrlicher, weil sie Angst haben, sie müßten sich verpflichten, die Menge übers Jahr auch abzunehmen.
Dann noch, wie Du schreibst, welche Ärzte Du wie erreichst.
In der Gastroenterologie z.B. kannst Du schon mal morgens für ein Kurzgespräch auf der zuständigen Station rumschleichen, da triffst Du
zumindest die OÄ. Die CHÄ habe ich leider immer nur per Sekretariats-
termin, oder wie Du sonst schreibst erreicht.
Total überrascht war ich,daß die dann einen Zettel gerichtet hatten über Deine Fa. und die Produkte. War sehr angenehm,handelte sich aber meist nur um Unikliniken.
Ich denke Du weisst ja um die Größe meines damaligen Gebietes, da war es unmöglich alle Kliniken zu besuchen. Leider,es wären bestimmt auch k
kleine interessant gewesen.

#3 toni 1

toni 1

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Geschrieben 10 November 2009 - 04:35

Hallo,
fange im Januar 2010 als verkaufsleiter Klinik an.
Welche Einkaufsverbände gibt es?Ansprechpartner?
Sind die Einkäufer die Apotheker?Für Ampullen und Injektionen.

Eine Antwort wäre super.

#4 Blümchen

Blümchen

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Geschrieben 10 November 2009 - 09:18

Toni, hast PN !

Blümchen

#5 Blümchen

Blümchen

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Geschrieben 10 November 2009 - 09:41

Ergänzend habe ich einen extra Thread gestartet und ganz oben angepinnt. Da sind die Links zu den Einkaufsverbänden oder Genossenschaften.

Blümchen




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