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Verkaufsgespräch beim Vorstellungsgespräch


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11 Antworten in diesem Thema

#1 ladyjk86

ladyjk86

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Geschrieben 08 Juni 2011 - 09:36

Hallo, bin neu hier und hatte heute ein Vorstellungsgespräch bei careforce.
Soll demnächst ein Vorstellungsgespräch bei einem Pharmaunternehmen haben, bei dem ich eine Wasserflasche, Teebeutel, Löffel oder sonstiges verkaufen soll.
Ich hab keinen Plan, was ich da sagen soll. Kann mir vielleicht jemand ein kleines Beispiel für ein Verkaufsgespräch geben, bei dem man einen Teebeutel bekommt.
Außerdem wüsste ich gern welche Erfahrungen ihr gemacht habt bezüglich Schulungen für Einsteiger beim Auftraggeber.(Ort,Dauer,etc.)
Würde mich wirklich sehr freuen, wenn ihr mir helfen könntet.
:o

#2 Hinotori

Hinotori

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Geschrieben 09 Juni 2011 - 12:54

Hm,

ich mag diese Theaterspielchen auch nicht.
Denke Dir besondere Vorteile des genannten Gegenstandes aus, welche NICHT real sein müssten.

Teebeutel (nur Ideen)
- besondere Faltung des Beutels, welcher das Entfalten des Teeins positiv beeinflusst
- seidener statt baumwollener Faden
- Spezialaufdruck am Schildchen mit Bio-Farben
- komplett recyclebar
(lol - erinnert mich jetzt an Otto - Der Film: YouTube - ‪Otto Walkes - Altpapier, Altmetall und Altschnur‬â)

Teelöffel:
- besonders ergonomisch geformt, neue wissenschaftliche Erkenntnisse
- genau 5ml gestrichen voll (genormt)
- Spezialmetall
- Prägesiegel auf Stielrückseite auch für Blinde lesbar

Wasserflasche:
- handlich, auch von Kindern einfach nutzbar
- (falls Rillen) diese sind für das plätschernde/fließende Geräusch wie natürlicher Wasserlauf
- natürliche Quelle, Vulkangestein
- besonders reich an wertvollen Mineralien
- exclusive und patentierte Form (Du verkaufst an einen Hotellier) für die gehobene Klasse
- alle möglichen Abfüllmengen machbar
- besonders gesund

Sowas halt - saug Dir was aus den Fingern. Sei erfinderisch und dabei überzeugend.
Wenn zwei gleich aussehende Gegenstände gezeigt/genannt werden, vergleiche so wie:
ja, sehen gleich aus, aber warum für das eine nehmen, wenn beim anderen Vorteile da sind.
Denke an gleich aussehende Autos (zB VW Käfer), andere Motorleistung, exclusiveres Interieur....

Ansonsten bleibe DU selbst, verdrehe Dich nicht.
Es kann auch sein, dass Du ein Stück Zucker verkaufen sollst oder einen Kuli.

Schulungen beim Auftraggeber dauern unterschiedlich lange.
Es kann sein, dass es nur 1 Woche Schulung gibt oder 12 Wochen.
Und auch der Ort kann variieren, manche machen Schulungen in der Nähe ders Unternehmens, anere in der Nähe des Dienstleisters, wieder andere dort, wo sie am besten 120 Leute unterbringen können.
Du siehst, eine Aussage darüber kann man ohne Kristallkugel gar nicht machen.
1 Tag Schulung geht meist mindestens für die Administration beim Dienstleister und Wagenübergabe drauf.

Gruss
Hino
 

Natürlich bin ich kompliziert... Ich bin ja auch der Abenteuerurlaub und nicht die Pauschalreise! ツ

catrun4.gif


#3 ladyjk86

ladyjk86

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Geschrieben 09 Juni 2011 - 08:01

Kann mich gar nicht genug bedanken! Jetzt weiß ich wie ich so ein Gespräch aufbauen kann und auf was es ankommt. Wirklich tolle Ideen.Hätte gar nicht damit gerechnet, dass gleich die erste Antwort genau das ist was ich wissen wollte. Wenn man sich so manche Antworten hier ansieht...nicht gerade freundlich...;)
Also vielen Dank

#4 Sansibar25

Sansibar25

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Geschrieben 07 März 2013 - 11:00

Hinotori;70101 wrote:
Schulungen beim Auftraggeber dauern unterschiedlich lange.
Es kann sein, dass es nur 1 Woche Schulung gibt oder 12 Wochen.
Und auch der Ort kann variieren, manche machen Schulungen in der Nähe ders Unternehmens, anere in der Nähe des Dienstleisters, wieder andere dort, wo sie am besten 120 Leute unterbringen können.
Du siehst, eine Aussage darüber kann man ohne Kristallkugel gar nicht machen.
1 Tag Schulung geht meist mindestens für die Administration beim Dienstleister und Wagenübergabe drauf.

Um das nochmal aufzugreifen - okay, also Dauer, Ort und Aufbau der Schulungen sind vom Kunden/DL abhängig. Soweit logisch.
Aber ist man immer zur Zeit der Schulung angestellt, sprich bekommt normales Gehalt, oder gibt es da auch welche, die einen übern Tisch ziehen wollen?
Wo ist man untergebracht, wie sieht's mit der Verpflegung aus und wie mit den Kosten fürs Heimfahren (oder Fliegen je nach Entfernung?) an den Wochenenden?

#5 Slayer

Slayer

    Der, der schon immer da war

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Geschrieben 07 März 2013 - 06:43

Gehalt wird gezahlt ab Vertragsbeginn, ganz egal ob du Schulung hast oder nicht.
Hotelunterkunft hat man während der Schulung, die zahlt der DL/Kunde.
Für Heimfahrten hast du den Dienstwagen. Wenn du sehr weit weg wohnst, wird in der Regel einmal in 2 Wochen ein Heimflug bezahlt, hängt vom DL /Kunden ab.

#6 Norweger

Norweger

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Geschrieben 09 März 2013 - 04:16

Frag die mal was sie mit nem Teebeutel machen wollen,
daraus ergibt sich dann schon was
wenn die zurückfragen dass du denen das doch erzählen sollst
kannst du ja mal fragen wie sie überhaupt darauf kommen
dann werden die vlt. pampig und kommen auf die tour :" Sie wollen doch was von uns!"
dann kannst du wider sagen, nein ich hab noch nicht mal nen Teebeutel
kann aber einen besorgen was für einen wollen sie denn

notfalls kannst du auch aufstehen und das Gespräch beenden

oder fragen, was für Kriterien die denn haben für gute Mitarbeiter

viel Spaß dabei
N

#7 Slayer

Slayer

    Der, der schon immer da war

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Geschrieben 10 März 2013 - 11:17

Kommata und Punkte an den richtigen Stellen, würden deinen Beitrag lesbarer machen.

Abgesehen davon würde ich von dem "Tipp" abraten, denn die Pharmawelt ist klein und so ein Verhalten kann sich schnell rumsprechen und man möchte vielleicht auch mal woanders noch Vorstellungsgespräche haben.

Es sind eben gängige Praktiken, Wasser oder Zucker oder Teebeutel verkaufen zu müssen, ob uns das nun passt oder nicht, dass interessiert die Firmen nicht.

Die Vorschläge von Hino sind da wesentlich sinnvoller.
S.

#8 Sansibar25

Sansibar25

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Geschrieben 11 März 2013 - 09:41

Norweger, ich denke das ist äußerst ungünstig so zu reagieren, abgesehen davon zeigt man sich sofort im schlechtesten Licht...
Es geht denen ja nicht um die eigentlichen Dinge wie den Teebeutel, sondern um die Strukturierung des Verkaufsgespräches. Kannst Du genug Fragen stellen, dass Dein Gegenüber quasi alles verrät, was er möchte - umso besser. Es geht letztendlich immer nur darum den Bedarf abzuklären, Bedürfnis zu erwecken und Verbindlichkeit herzustellen. Das sind prinzipiell nur "Übungsaufgaben".
Im Vergleich zu den genannten Möglichkeiten habe ich allerdings andere Erfahrungen gemacht, als hier angesprochen wurde - dabei ging es nicht um besonders kreative Erläuterungen, ganz im Gegensatz! Das war überhaupt nicht gewünscht. Da ging es eher um die Fragestellungen, die man verwendet, um rauszufinden, was das Gegenüber möchte. Und darum, dass man eben noch ein Ass im Ärmel hat um sich von Mitbewerbern abzugrenzen - zB durch Zugabeartikel, etc

#9 Slayer

Slayer

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Geschrieben 12 März 2013 - 07:26

Wobei dir Abgrenzung in meinen Augen einzig und alleine darin besteht, dass man sich selber gut verkaufen kann (Sympathie).
Alles andere wie Zugabeartikel o.ä. gibt es doch bei anderen Firmen auch.
Keiner wird das Rad neu erfinden.

S.

#10 Sansibar25

Sansibar25

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Geschrieben 12 März 2013 - 07:54

Ja da geb ich Dir recht, aber irgendein Alleinstellungsmerkmal muss man eben anbringen oder das Tüpfelchen auf dem i, wenn Du quasi dasselbe verkaufen willst wie alle anderen :)

#11 Pharmabaer

Pharmabaer

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Geschrieben 12 März 2013 - 08:55

Bei,

den Teebeuteln könntest Du z.B. den Service ins Gespräch einflechten. Das die Firma etwa eingerissene Teebeutel ersetzt oder zu jeder 5.Packung ein Teeei dazulegt.

Bei den Kühlschränken in der Antarktis kommt halt alles halbe Jahr ein Techniker vorbei, der die Dichtungen am Kühli geschmeidig hält......
?Wenn wir bedenken, da? wir alle verr?ckt sind, ist das Leben erkl?rt.? (Mark Twain)

#12 Sansibar25

Sansibar25

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Geschrieben 12 März 2013 - 09:05

So hab ich's bisher auch erfahren, genau wie Pharmabär es schreibt, das war immer das, was sie hören wollten. Quasi kein "besonders reißfester Beutel mit Seidenfaden" etc., nichts total fiktives, sondern schon diese zusätzlichen Angebote.




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