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Urgo Medical - hat sich was getan?

Urgo Medizinprodukteberater Jobeinstieg Erfahrungen

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5 Antworten in diesem Thema

#1 Martin83

Martin83

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Geschrieben 05 November 2015 - 10:45

Hallo zusammen,

 

wer meinen ersten Eintrag gelesen hat weiß, dass ich schwer danach dränge, den Einstieg in die Medizinprodukte-Branche zu realisieren.

 

Vor einiger Zeit wurde hier schon mal die Frage gestellt, was von der Urgo Medical GmbH zu halten ist. Damals stellte sich heraus, dass es sich hier wohl nicht um den besten Arbeitgeber handeln kann. Neuere Bewertungen auf "kununu" lassen jedoch erahnen, dass es wohl nicht jedem dort soooo schlecht geht. Wurde hier evtl. in der Führungsebene ein Austausch vorgenommen? Oder handelt es sich hier um, vom Unternehmer geschaltete, Fake-Berichte?! Das kenne ich von meinem letzten AG nämlich auch ;-)

 

Die Sache ist folgende. Ich habe heute eine Bewerbung an o.g. Unternehmen geschickt und noch am selben Tag eine positive Rückmeldung erhalten. Man will direkt das klassische Telefoninterview, bekannt auch von anderen Unternehmen, mit mir führen.

 

Falls das Interesse an meiner Person von dieser Firma aufrecht erhalten wird, sollte ich annehmen oder nicht...

 

 

Hintergründe sehen folgendermaßen aus:

 

Als mein angestrebtes, berufliches Ziel sehe ich definitiv eine Außendiensttätigkeit im Bereich der Medizinprodukte bzw. Medizintechnik. Medizinischer Background ist vorhanden, kaufmännische Ausbildung und Berufserfahrung in beiden Jobs ebenfalls. Kaufmännisch jedoch lediglich Erfahrung im Innendienst und dies auch Branchenfremd. Von daher ist es erst mal schwer, überhaupt einen Fuß in die Türe zu bekommen.

 

Meine Gehaltsvorstellungen werden von Urgo wohl erfüllt, wenn man verschiedene Erfahrungsberichte ließt. Klar, für einen gestandenen und erfahrenen Pharmaberater eher Hungerlohn, aber für mich als kleiner, leitender Angestellter im mittelständischen Unternehmen definitiv ein kleiner, finanzieller Aufstieg *g*... Denke an 2.500 Fixum + Provision. Also rund 32.000 bis 35.000 brutto/Jahr.

 

Stress und Kindergarten bin ich von meinem aktuellen Arbeitgeber völlig gewohnt, damit kann ich schonmal leben. Auch mit Druck von oben komme ich vorübergehend zurecht. Wenn man sich natürlich auf Dauer auch etwas anderes wünschen würde, das ist natürlich klar...

 

Ich stelle mir nun natürlich die Frage, ist diese Firma denn wirklich sooooo hundsmiserabel, als dass man sie nicht einmal nutzen sollte, um erste Erfahrungen im Außendienst zu sammeln? Denn spätestens nach ein bis zwei Jahren würde ich dann zumindest auch das Prädikat "Erfahrung im Vertriebsaußendienst in der Medizinbranche" erfüllen... Somit wäre der Schritt zu renomierten Unternehmen deutlich realistischer als aktuell.

 

Also, wer weiß was zu dieser Firma zu erzählen? Am besten etwas aus eigener Erfahrung und nicht über Dritte, die jemanden kennen, der irgendwas im Netz gelesen hat ;-)

 

 

Gruß Martin



#2 Slayer

Slayer

    Der, der schon immer da war

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Geschrieben 06 November 2015 - 03:43

Einschätzungen über eine Firma sind immer sehr subjektiv und hängen von sehr vielen Faktoren einer Firma ab (Regionalleiter, Mitarbeiter, Gehalt etc.).

Wenn du da 10 Leute fragst, finden 4 alles doof, 4 alles toll und der Rest sagte, naja, geht so.

Du hast eh keine große Wahl, ich empfehle dir, bewerben und eigene Erfahrungen machen.



#3 Martin83

Martin83

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Geschrieben 07 November 2015 - 12:11

Hallo nochmal,

 

noch keine Antwort?

 

Erst mal weiter zum Thema. Telefoninterview ist gut gelaufen. Zumindest geht es direkt weiter mit einem Vorstellungsgespräch in der Zentrale mit dem eventuell späteren Vertriebsleiter. Dort soll auf jeden Fall auch ein Rollenspiel durchlaufen werden. Bin ja mal sehr gespannt darauf.

 

Die Eckdaten klingen auf jeden Fall sehr interessant. Zumindest was die Produktschulung, Einarbeitung und die in Aussicht gestellte Weiterqualifizierung/Weiterbildung angeht. Gehalt wurde ein deutlich höheres in Aussicht gestellt, als ich mir vorgestellt habe. Dazu 13 Monatsgehälter, Firmenwagen zur Privatnutzung frei bis 12.500km, Urlaubsgeld bei 30 Tagen Urlaub etc. Rahmenkonditionen als sehr gut.

 

So schlecht kann die FIrma wohl nicht sein?!



#4 schila84

schila84

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  • 267 Beiträge

Geschrieben 07 November 2015 - 09:01

Hallo erst einmal,
Ich habe all Deine Beiträge gelesen und mit Schmunzeln festgestellt, dass Du wirklich noch sehr unerfahren hinsichtlich der Pharmabranche bist. Ein "alter Hase" steht für das Gehalt, das Du Dir vorstellst nicht mal auf :) ( irgendwie war ich für einen Moment wütend, weil ich dachte: wieder so einer, der den arbeitslosen langjährigen PR die Chance auf Wiedereinstieg kaputt macht.... Andererseits ist Deine Gehaltsvorstellung gerechtfertigt ohne jegliche Berufserfahrung. 13 Monatsgehälter sind (bis auf wenige Ausnahmen) üblich und Dienstwagen auch (FAST ÜBERALL auch mit unbegrenzter Privatnutzung). Zum Einstieg in unsere Branche ist jedes Unternehmen gut. Wenn Du also die Chance bekommst, nimm an, denn freie PR Stellen sind rar geworden. Das meiste wird nur noch über Dienstleister abgewickelt. Dir viel Glück

#5 Martin83

Martin83

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Geschrieben 17 November 2015 - 01:31

Hallo,

 

na klar bin ich sehr unerfahren. Wie gesagt, absoluter Neuling in dieser Branche, aber eben gewillt, den Einstieg zu schaffen und ich denke, ich sollte nicht unbedingt die schlechtesten Voraussetzungen hierfür mitbringen.

 

Habe im Bekanntenkreis sowohl Pharma- als auch Mediziinprodukteberater und kenne auch die aktuellen Probleme, überhaupt einen Fuß in die TÜre zu bekommen. Beide verdienen deutlich mehr als von mir oben beschrieben, sind aber auch schon seit einigen Jahren in fester Anstellung bei sehr angesehenen Konzernen.

 

Die von mir oben genannten Beträge sind sehr vorsichtig gewählt. Hatte mal ein Angebot, dort wären 2500 Euro brutto angeboten worden + 500 garantierter Provisionsausgleich, nach 6 Monaten dann in die normale Provisionsregelung. Man meinte, ich müsste mich recht dumm anstellen um unter die 50k pro Jahr zu kommen.

 

Synchron ließt man sich natürlich im Internet so einige Daten und Fakten an. Natürlich reißen viele nach oben hin aus, aber es sind natürlich auch so einige AD-Mitarbeiter dabei, die mit 22.000 brutto im Jahr nach Hause gehen. Von daher eben alles sehr sehr schwer einzuschätzen für mich.

 

Mittlerweile wurde ich schonmal darin bestätigt, dass meine Gehaltsvorstellungen, was das Fixum angeht, auch der Realität entsprechen. Oder kanpp darüber... Mit Provision wurden mir bislang realistisch zu erreichende Jahrengehälter ab etwa 50k genannt.

 

Aber wie oben schon erwähnt, ich bin mir eben auch durchaus bewusst, dass ich zunächst mal ein Unternehmen finden muss, welches bereit ist einem Neueinsteiger eine Chance zu geben. Dass ich hier nicht die gleichen Gehälter erwarten kann, die ein "alter Hase" fordern würde, sollte auch jedem klar sein.

 

Bin mal sehr gespannt auf den Donnerstag... Dann wird sich zeigen ob ich einen Chance bekomme. Interesse scheint zumindest nach dem ersten Telefoninterview da zu sein. Sonst würde man mir kein persönliches Vorstellungsgespräch inkl. Übernachtunge etc. anbieten.



#6 Pharmablogger

Pharmablogger

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Geschrieben 21 November 2015 - 06:35

Wenn Du bei denen die Chance bekommst, würde ich an Deiner Stelle zugreifen. Die Branche ist an keiner Stelle mehr Zuckerschlecken und wilde Storys findet man über fast jede Firma. Wenn die Gesamtkonditionen stommen, spricht nichts dagegen. Du hast dann einen Fuß in der Tür und verändern kannst Du Dich danach immer noch.

 

Zum Gehalt: ich habe mal überschlagen. Ich habe in meinen 11 Jahren als Pharmaberater mein Gehalt verdoppeln können. Ich habe 2004 bei einem Dienstleister für 2.500 Euro angefangen und bin nun direkt angestellt beim doppelten Gehalt angekommen. So kann es laufen, so muss es aber nicht laufen. Ich habe in den 11 Jahren finanziell auch mal wieder Rückschläge hinnehmen müssen und das ist nicht immer witzig.

 

Ich war heute auf einem Arztkongress und habe mal geschaut, wie der Altersschnitt so bei allen Firmen während der Industrieausstellung war. 40 plus würde ich sagen. Eher 45 plus... Mir kommt es vor, dass es kaum noch 30jährigen in unserem Job gibt. Kann mich aber auch täuschen. Aber ich habe das Gefühl, unsere Branche wird immer älter. Das kann auf Dauer auch nicht gut sein... Alternativ gibt es natürlich auch immernoch die 25jährigen Naturwissenschaftler, die bei 2.000 Euro brutto und Dienstwagen leuchtende Augen bekommen.






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